HOLZBAU-LEXIKON

Passivhäuser - Ein Stück bewohnbare Zukunft

Das Trendthema seit einigen Jahren ist der Umweltschutz und Maßnahmen zur Energieeinsparung. Natürlich kommen die neuesten Forschungsergebnisse und Methoden auch dem Thema Hausbau und Wohnen zu Gute. Eine der modernsten energiesparenden Häuserarten sind die sogenannten Passivhäuser.

Fakten und Vorteile eines Passivhauses im Überblick

    - Der jährliche Heizwärmebedarf reicht nicht über 15kWh/(m²a) hinaus. (ca. 1,5L Heizöl pro m² im Jahr)

    - Die Heizlast darf 10W/m² nicht überschreiten.

    - Finanzielle Einsparungen - bei optimaler Nutzung und Haushaltsführung - betragen 510,- bis 1020,- im Jahr.

    - Der Wärmeschutz, der das gesamte Gebäude ummantelt, speichert die Energie und vermeidet Wärmebrücken.

    - Die Dreischeibenverglasung verliert im Winter wenig Wärme nach Außen und schützt im Sommer vor Hitze.

    - Komfortlüftung liefert stets frische, saubere Luft, ohne dass ungemütliche Zugluft entsteht.

    - Das wichtigste Gut des Menschen - die Natur - wird erhalten und die Umwelt geschont.

Das Passivhaus zeichnet sich dadurch aus, dass es sich in erster Linie an bereits bestehenden Wärmequellen bedient, bevor es manuell beheizt wird. Neu entwickelte Wärmedämm-Methoden, speziell angefertigte Fenstersysteme und eine intelligente, passive Energiegewinnung, ermöglichen somit enorme Einsparungen im Heizwärmebedarf. Durch gesonderte Wärmeschutzverglasungen an den Fenstern, die optimierte Nutzung der Sonneneinstrahlung und die Erwärmung der Zuluft durch spezielle Lüftungen ist das Passivhaus stets gleichmäßig und angenehm temperiert. Auch werden die von Personen ausgehende Eigenwärme, sowie die Wärmeabgabe von technischen Geräten, als Heizquellen genutzt. Konstante Nachhaltigkeit und markantes Umweltbewusstsein sind signifikant für diese - bis dato sinnvollste - Baumethode.

Besonders attraktiv für Bauherren, die sich für ein Passivhaus interessieren sind darüber hinaus die langfristigen, finanziellen Vorteile dieser Bauweise. Mit bis zu 90% weniger Heizenergiebedarf (im Vergleich zu traditionellen, massiven Gebäuden) können Sie bereits im ersten Jahr einen beachtlichen Geldbetrag einsparen. Die anfallenden Mehrkosten, für den optimalen Komfort im Passivhaus, werden zudem durch Finanzierungshilfen (zum Beispiel von der KFW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau) und Steuervergünstigungen (Öko-Steuer) gefördert.

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